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Ein Besuch beim DLR Braunschweig am 13.8.2010

von: Christine und Olaf Musch

Freundlicherweise hat unser Vereinskollege Tobias Ströhlein, seines Zeichens beim DLR beschäftigt, einen Besuch dort für bis zu 10 FFGler organisiert. Dass der Termin dann auf einen Freitag den 13. fiel, hat tatsächlich niemanden der letztlich 9 Teilnehmer wirklich gestört.
Nach kurzer formloser Anmeldung am Empfang sind wir von Frank Fischer (DLR) freundlich empfangen worden. Er hat uns kompetent, humorvoll und kenntnisreich fast durch das komplette Programm geführt.

Überhaupt das Programm:

Eigens für uns Flieger zusammen gestellt und mit äußerst spannenden Themen besetzt:

1. Einführung
2. Das GECO (GEneric COckpit)
3. Die Forschungsflotte
4. Die Flugsimulatoren
5. Leichtbau und Adaptronik

In der einleitenden Präsentation haben wir einen umfassenden Überblick über alle Aktivitäten und Forschungssparten des DLR erhalten. Interessanterweise hat das DLR seine Forschung in den letzten Jahren auch sinnvoll auf die Bereiche Verkehr und Energie ausgeweitet. Einiges von dem umfangreichen Infomaterial, das uns bereit gestellt wurde, liegt jetzt auch im Clubraum zur Ansicht.

Der für uns mehr aktive Teil begann dann mit einem Besuch des GECO, ein Cockpitrahmen auf Basis eines A320, in dem das DLR wechselnd neue Instrumentierungen und Bedienphilosophien einbaut und in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Piloten erprobt. Aktuell waren ein per, an einem Handknauf fest montierten, Trackball bedienbares Glascockpit mit weit reichenden Routenführungsoptionen und automatischem Landeanflugverfahren (diesmal: Zürich) eingebaut.
Mit wenigen Klicks kann man auf einfache Art und Weise seine Waypoints wählen, und die resultierenden Strecken, Kurse und Zeiten werden unter Berücksichtigung der aktuellen Wetterlage automatisch neu berechnet (wie lange rechnen wir eigentlich bei einer manuellen Flugvorbereitung an so was rum?).
Die Landezeit lässt sich (in der Praxis erprobt!) auf bis zu 10 Sekunden genau vorher sagen! Überflüssig, zu erwähnen, dass auch das Bremsverhalten nach der Landung inzwischen bis zum Erreichen des Highspeed-Exits bei maximaler Abrollgeschwindigkeit vorausberechnet und ebenfalls automatisch durchgeführt werden kann.

So fliegt es sich natürlich wesentlich einfacher, als mit unseren „alten“ Uhrenläden und Steuerhörnern – aber nicht annähernd so „handwerklich“. Dennoch braucht es immer noch den Piloten, der die Kiste im Notfall auch von Hand nach unten bringen kann. Da sind wir am Ende doch wieder für was brauchbar ;-)

Christine konnte als Co bei den verschiedenen automatisierten Landungen und sogar einmal mit einem manuellen Anflug“versuch“ mitwirken, während wir anderen die beeindruckende Ausstattung und vor allem Bildqualität der Cockpit-Aussicht bewundert haben. Auch wenn dieser Cockpitrahmen nicht auf beweglichem Boden steht, so glaubt man doch tatsächlich, mit dem Flieger die Steig- und Sinkflüge sowie Kurven durchzuführen.

Im Anschluss daran ging es dann in die Hangars zu den echten Maschinen. Zuerst zu den Helikoptern (für Stefan und Olaf natürlich ein echter Augenöffner). Der D-HFHS ist mit einer einmaligen Fly-by-light-Steuerung (für den Piloten) ausgerüstet und kann mit den zwischengeschalteten Rechner als fliegender Simulator für den Piloten auch für andere Hubschraubertypen eingesetzt werden, während der Sicherheitspilot auf dem Co-Sitz immer einen EC135 fliegt. Damit lassen sich Ergebnisse und Verfahren aus den Simulatoren direkt im Flug erneut bestätigen, ohne jedes Mal einen neuen Hubschrauber zu bauen.

Im Anschluss kamen wir dann in die wesentlich größere Flugzeughalle.
Herr Fischer wusste zu jedem Stück in der Halle (leider war die ATRA nicht zugegen) ausführlich über Historie, Umbauten und aktuelle Aufträge zu berichten. Auch die Flugzeuge werden – wie die Helis – als fliegende Forschungsplattformen in den Bereichen Instrumentierung, Flugführung, Aerodynamik, Kabinenergonomie, und vielem weiteren eingesetzt. Auch hier ist der Pilot immer „im Simulator“, während ein Sicherheitspilot im Notfall eingreifen und das unverfälschte Flugzeug landen kann. Ein Betreten der Maschinen war leider nicht möglich, und Fotos durften wir natürlich auch nicht machen.

Nachdem wir die Forschungsflotte nur von außen bewundern konnten, durften wir uns dann aber in den Simulatoren des DLR so richtig austoben: Stefan und Olaf haben sich verständlicherweise in den EC135-Simulator gesetzt (der übrigens wegen der üblicherweise größeren Bodennähe von Helis mit der besseren Grafik aufwartet), während die anderen sich am A320-Simulator vergnügt haben. Hier haben Fehlgriffe zum Glück nur optische Folgen („Huch, eine halbe Rolle mit Aufsetzer! Das sollte doch eine Landung werden!“). Ein Spaß, den wir uns gerne noch länger gegönnt hätten, aber die nächste Gruppe war auch schon angekündigt.

Außerdem wollte Tobias uns natürlich auch noch seinen eigenen Arbeitsbereich, das Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik, vorstellen. Dort geht es um die Entwicklung neuer Leichtbaustoffe sowie von Verfahren zu deren wirtschaftlicher und effizienter Produktion und Formung. Seit der Aquila hat sich dort schon wieder eine Menge getan. Tobias hat uns auch interessante Bauelemente aus verschiedenen Materialien und Zeiten erläutert. Unter dem Begriff „Adaptronik“ konnten wir uns alle zunächst wenig vorstellen, haben aber gelernt, dass man damit z.B. „Active Noise Cancelling“ in einem kompletten Auto machen kann, weil man sich mit Vibrationsunterdrückung, Lärmreduktion und Gestaltkontrolle mittels neuer Werkstoffe in Verbindung mit ausgefeilter Regelungstechnik befasst.

Nach gut 4 Stunden war der Besuch beim DLR damit beendet. Alles in allem bei bestem Wetter eine gelungene Veranstaltung, bei der wir viel gesehen und gelernt haben. Leider war die Zeit zu knapp, um auch noch den Windkanal zu besuchen, oder sich mit der Simulation von Flughafenprozessen näher zu befassen. Das passte einfach nicht mehr ins Programm.
Wer das alles auch selbst mal sehen will, kann das beim Tag der offenen Tür im DLR am Sonntag,
den 26.9.2010 von 10 bis 17 Uhr tun:

http://www.dlr.de/desktopdefault.aspx/tabid-342/9085_read-347/date-669/.

Geht hin. Es lohnt sich!
Und zu guter Letzt natürlich noch einen großen Dank an Tobias Ströhlein und Frank Fischer sowie die mit unserem Besuch befassten anderen Mitarbeiter des DLR für die Zeit. Es war sehr interessant und informativ.

Christine und Olaf Musch

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