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AusFlug nach Helgoland

Nach dem Erwerb der Lizenz gilt es, die vielen schönen Flugplätze in der "Umgebung" Braunschweigs zu entdecken. Dank unseres Hobbies ist die Umgebung "etwas weitläufiger" und so kommt es, dass man bei der Suche nach neuen Destinationen auch schnell auf die Insel Helgoland stößt.
Genau genommen befindet sich der Flugplatz auf der kleinen Schwesterinsel "Helgoland Düne". Oft wird der Gedanke dann wieder verworfen, denn immerhin handelt es sich um eine Hochseeinsel mit "gefühlt winzigen" Landebahnen, deren Anflug nur mit mindestens 100 Stunden PIC Erfahrung sowie Erfahrung auf kurzen Landebahnen gestattet ist.
In der Tat ist die längste Landebahn (15/33) auf Helgoland-Düne gerade einmal 480 Meter lang, gefolgt von der 03/21 mit 371 Metern und der 09/24 mit 258 Metern... Zum Vergleich: Die Landebahn in Ballenstedt (27/09) ist 685m lang. Das sind Daten, die einen schnell davon abbringen können, dieses wunderschöne Ziel anzufliegen.
Uns erging es auch zunächst so, doch am vergangenen Dienstag machten wir uns auf, um uns ein eigenes Bild von der Machbarkeit dieser scheinbar so schwierigen Mission zu machen. Damit wir kein unnötiges Risiko eingehen würden, baten wir einen  unserer Fluglehrer uns als Sicherheitspilot zu begleiten. Was für eine unglaublich gute Idee dieser AusFlug war, möchten wir in den folgenden Zeilen in Form eines kleinen Erfahrungsberichts schildern, in der Hoffnung, dass wir anderen unschlüssigen Vereinskollegen vielleicht eine Entscheidungshilfe für einen eigenen Besuch der Insel sein können.
Nachdem der "Sommer 2012" ja anfangs seinem Namen nicht alle Ehre gemacht hat, war es letzte Woche endlich soweit und wir machten uns bei fliegbarem Wetter auf den Weg nach Helgoland Düne. Die Berechnung der benötigten Landestrecke ließ die ESMO - unsere Cessna 172 - zum Flugzeug der Wahl werden. Mit der ENYA - unserer neuen Cirrus SR20 - sollte der Anflug rechnerisch (abhängig von Wind und Temperatur) vielleicht auch möglich sein, aber dafür ist sicherlich ein wenig Erfahrung mit "unserer Neuen" nötig. Nach einer gründlichen Flugvorbereitung trafen wir uns gegen 12 Uhr im Verein. Neben den üblichen Checks mussten wir auch Schwimmwesten für alle Insassen mitnehmen, da der Flug für ca. 20 Minuten über die Nordsee führt. Praktischerweise stellt die FFG neuwertige und bequeme Schwimmwesten zur Verfügung, die gegen eine Unterschrift leihweise aus dem Spint aus der Halle entnommen werden können.
Aufgrund der Mittagspause des Flugplatzes Helgoland-Düne von 12:00-14:20 lokaler Zeit und einer Flugdauer von ca. 1:15h, starteten wir erst gegen 13:20 Uhr. Dabei war unsere Cessna 172 mit ca. 20 Gallonen Treibstoff aufgetankt. Für den Rückflug wollten wir uns auf der Insel neu mit Treibstoff eindecken, da dieser dort mit 1,89 Euro pro Liter deutlich günstiger ausfällt als bei uns am Flughafen. Wichtig hierbei ist, dass vorher angefragt werden muss, ob momentan Treibstoff vorhanden ist (diese und andere Infos gibt es auch auf der Homepage des Landeplatzes: http://www.flughafen-helgoland.de/).
Während des Fluges meldeten wir uns bei Bremen Information an. Es mussten lediglich die Bundeswehr Übungsgebiete um Fassberg (ED-Rs) umflogen werden, ansonsten verlief der Flug "geradlinig" und meist in 2300ft unter den Wolken. Eine interessante Übung war das Anlegen der Schwimmweste während des Fluges (mit Autopilot). Nachdem ich mit dieser Origami-Übung fertig war, beschlossen wir, dass die Weste des Piloten, der im Ernstfall ja mit dem Flugzeug genug beschäftig wäre, in jedem Fall vor dem Flug angelegt werden sollte. Dank der bequemen und schmalen Schwimmwesten des Vereins ist das Tragen während des Fluges zum Glück kein Problem.
Der mit Abstand spannendste Teil unserer Reise war die Landung in Helgoland-Düne auf der Landebahn 33. Die Piste wirkt optisch noch viel kürzer als sie tatsächlich ist. Das liegt wohl daran, dass nach ihr auch bald die Insel "zuende" ist und dass man nur wenige Meter über den Köpfen der neugierigen Strand-Spaziergänger auf die Schwelle zuschwebt, so dass der Kopf einem einen Streich spielt.
Nicht zuletzt wegen dieser Situation war die Begleitung eines Sicherheitspiloten mit Helgoland-Erfahrung eine sehr gute Idee. Die Landebahn sollte recht präzise angeflogen werden, weder zu schnell noch zu langsam. Der Eine oder Andere hat eher das Bedürfnis verspürt, zu langsam anzufliegen, weil die Bahn so kurz erschien. Das ist allerdings keine gute Idee, weil kurz vor der Schwelle noch mit ein paar kleineren Turbulenzen durch die Dünen zu rechnen ist.
       
Dank der Vorbereitung durch unseren Begleiter im Anflugbriefing war das aber kein wirkliches Problem und wir durften feststellen, dass man (nicht zuletzt aufgrund der steifen Briese von vorne) wider Erwarten nicht im Ansatz die volle Landebahn benötigte. Man braucht vor der Landung also keine Angst, sondern allenfalls den (bei jedem Flug) gebotenen Respekt an den Tag legen.
Nach dem Tanken stellten wir unsere Cessna auf dem Vorfeld ab und genossen das entspannte norddeutsche Flair der Insel bei einem Essen in einem Strandcafé auf der anderen Seite der Insel.
Es gibt allerdings auch direkt am Platz Gastronomie sowie die Möglichkeit, zollfrei einzukaufen. Zur Hauptinsel Helgoland kommt man leider nur mit einem Boot. Dafür sollte man dann schon einen ganzen Tag einplanen, wir haben uns den Weg dahin gespart. Auch die Düne ist sehr schön und eine Reise wert.
Bevor wir den Rückflug antraten drehte auch unser zweiter "Helgoland Neuling" eine Platzrunde. Er hatte ebenfalls die Tendenz, den Anflug zu langsam zu gestalten, so dass man für den Anflug jedem Neuling eine genaue Beobachtung der Anfluggeschwindigkeit nahelegen möchte. Auf dem Rückweg ging es dann in FL75 über die Wolken und durch die ED-Rs bei Fassberg, so dass wir geradlinig nach Braunschweig gelangten, um dort entspannt auf der "Riesenpiste" zu landen...
Unser Fazit: Der Anflug der Insel Helgoland-Düne ist auf jeden Fall ein tolles Erlebnis. Als wir auf dem Vorfeld standen, wussten wir wieder genau, warum wir unsere Pilotenlizenz gemacht haben! Allerdings ist eine gute Flugvorbereitung, das Anlegen der Schwimmweste vor dem Flug (zumindest für den PIC) und das genaue Einhalten der Anfluggeschwindigkeit zu empfehlen.
Guten Flug! ;-)

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