Florian Hansmann ist ab sofort als Fluglehrer für die FFG tätig! Danke für das Engagement und viel Spaß mit deinen zukünftigen Schülern! +++ Willkommen im Verein Michael und viel Erfolg für deine Ausbildung! +++ Herzlich Willkommen bei der FFG Jens! +++ Uwe hat die PPL-Prüfung bestanden! Herzlichen Glückwunsch und Always Happy Landings!! +++ Hallo und herzlich Willkommen Lothar! Wir wünschen viel Spaß und Erfolg für die Ausbildung! +++ Und schon wieder hat sich ein Schüler freigeflogen, herzlichen Glückwunsch Sebastian zum ersten Solo! +++ Auch Mathias hat sein erstes Solo hinter sich gebracht. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin Happy Landings! +++ Ilya hat seinen ersten Soloflug absolviert! Glückwunsch und weiter so! +++ Herzlich Willkommen bei der FFG, Carsten! +++ Hallo Peter, willkommen im Verein und viel Spaß bei der Ausbildung! +++ Falk hat sich freigeflogen!

Eine Alpeneinweisung sollte es werden, damit sich die Norddeutschen auch einmal in Italien - per Sichtflug durch dieses Gebirge - blicken lassen können.

Nachdem sich alle Mitflieger schon etwa drei Wochen vor Abflug auf die Route geeinigt hatten, traf man sich am Vorabend des Abfluges noch ein letztes Mal zum Briefing in der FFG-Lounge. Der Wetterbericht sagte keinen Sonnenschein voraus, sondern Wolken, Regen und Gewitter.

GAFOR ist ja immer etwas pessimistisch, aber dennoch blieben Zweifel an der Fliegbarkeit nach Sichtflugbedingungen. Es dauerte nicht lange und wir waren uns einig: Canceln!

Nur einer widersprach und sagte, er fliegt auf jeden Fall mal hin, um sich das Wetter auch mal anzusehen. Dazu fand sich noch ein Fluglehrer, um im Falle des Falles wenigstens sicher wieder nach Hause zu kommen.

Am nächsten Morgen um 10 Uhr ging es dann auch los.

Die Lücke in den Wolken verhieß: On Top sieht's gut aus. Am Zwischenstopp in Augsburg waren die Wolken ebenfalls durchbrochen - also ab nach oben.

Belohnt wurde das durch einen entspannten VFR-Flug in voller Sonne und einer unspektakulären Landung in Augsburg.

Jetzt aber noch einmal Wetterbriefing! Eine Regenfront nahte aus den Alpen und verhiess nichts Gutes. Dazu passte ein roter Streifen im deutschen GAFOR in den gesamten deutschen Alpen. Das österreichische GAFOR signalisierte überwiegend Delta. Die Metars der zu überfliegenden Flugplätze zeigten Wolken und teilweise Regen, jedoch weit ausreichende Wolkenuntergrenzen und Sichten.

Mit dem Vorsatz rechtzeitig umzukehren, machte man sich auf den Weg nach Rosenheim, um dort in das Inntal einzufliegen. Das Wetter bis dahin erforderte einige Male das Umkurven von Wolken und liess den Mut etwas sinken. Man kann ja immer noch umkehren. Zumindest die Untergrenzen und die Sichten waren immer noch ausreichend.


Im Inntal war man dann von einer Minute auf die andere in den Bergen. Allein das war schon spannend. Das Inntal ist hier weit und die in der Ferne sichtbaren Berge waren höher als unsere Flughöhe und teilweise in den Wolken. Darunter konnte man gut fliegen und auch jederzeit umkehren. Der leichte Regen beeinträchtigte die Sicht zum Glück nicht zu sehr.

 

Berge behindern die Ausbreitung der Funkwellen nicht unerheblich. Deshalb gab es bei München Information schnell noch die nächste Frequenz (der Tower von Innsbruck) und dann war Schluss mit dem Funk. Aufgrund der hohen Berge war niemand mehr erreichbar - wir waren allein.

 

Nachdem wir Kufstein überflogen hatten, folgten wir mit einer leichten Rechtskurve dem Inntal, was uns zunächst bis Innsbruck führen sollte. Eine schöne Hilfe war die Terraindarstellung des Glascockpits: Die roten Flächen bedeuten Kollision bezogen auf die aktuelle Höhe - da standen sie: die hohen Berge (Cumulus Granitus).

Aus dem natürlichen Drang, zu den Felswänden hin den maximalen Abstand zu halten, fliegt man immer in der Talmitte - was aber falsch ist, denn man hat zum Umdrehen dann am wenigsten Platz. Also ran an den Berghang, um die Option des Umdrehens zu erhalten. Das wurde am zweiten Tag noch einmal genauer erfoscht.

Im Laufe des Fluges durch das Tal gewöhnt man sich an den Zustand und die neugierige Erwartung des Umkehrpunktes wich der Zuversicht, doch noch weiter zu kommen. Also erst einmal weiterfliegen.

 

Nach erstaunlich kurzer Zeit ist mann dann auch schon in Innsbruck. Wir hatten uns vorgenommen, einen Tiefanflug auf den Platz zu machen und danach in Richtung Süden zu verschwinden. Der freundliche Mann im Turm gab uns auch bereitwillig alles was wir haben wollten. Ein Click auf das Bild unten lädt den Anflugfilm.

Der nächste Prüfstein war der Brennerpass, das höchste zu überfliegende Hindernis auf unserer geplanten Strecke. Ist der Pass überfliegbar und das Wetter danach auch noch fliegbar, kann man weitermachen. Die Wettervorhersage sagte uns am Pass 1500 ft Wolken über Grund an. Eigentlich gut fliegbar, im GAFOR mindestens DELTA!

Auch hier bekamen wir zum Abschied von Innsbruck Tower noch die nächste Frequenz: Bolzano (Bozen). Bis dahin sollte es wieder ruhig werden im Funk. Mit jetzt wieder einsetzendem von vorn an die Scheibe klopfendem leichten Regen stieg die Bereitschaft zum Umkehren. Solange jedoch die Sichten ein gefahrloses Weiterfliegen ermöglichten, wurde das auch gemacht. Die oben geschlossene Wolkendecke und die das Tal begrenzenden Berge geben einem das Gefühl, durch einen Tunnel zu fliegen.

Neben den Informationen aus dem Glascockpit konnte man immer sehr gut an der Brennerautobahn entlang fliegen. Eine hervorragende und einfache Navigationshilfe.

So dauerte es nicht lange, bis dann endlich der Brennerpass erreicht wurde. Hier musste es sich entscheiden: umdrehen oder nicht.

Entspannung trat ein, als über dem Brenner der Blick frei wurde in das weiterführende Tal: Das Wetter dort wurde besser als wir es bisher auf dem Flug erlebt hatten.

Die Wolken lockerten auf, die Untergrenzen stiegen an und der Regen hatte schon längst wieder nachgelassen. Jetzt stieg die Zuversicht, unser Ziel Trento doch noch zu erreichen.

Es wurde also entschieden, die geplante Route weiter zu verfolgen.

Das absteigende Tal wurde wieder breiter und bald war Bolzano in Sicht. Bolzano Tower gab uns die Durchflugfreigabe für den Bereich des Flugplatzes. Die Worte im Kopfhörer gaben uns aber vielmehr das gute Gefühl, wieder Kontakt zum Boden zu haben und damit nicht mehr allein zu sein.

Mittlerweile schien schon wieder die Sonne bei aufgelockerter Bewölkung. Wie wir später feststellen sollten, zeigte GAFOR Österreich hier immer noch schlechter als erlebt an.

Trento war schon bald in Sicht und wir konnten mit einem Direktanflug auf die Piste den Flug erfolgreich beenden. Auch hier gibt es den obligatorischen Anflugfilm mit Click auf das Bild unten.

Trento liegt in Südtirol und deshalb war es einfach, alles in deutscher Sprache am Flugplatz durchzuführen. Englisch (und italienisch) sind natürlich auch möglich.

Das setzte sich bei dem gemütlichen Abend in Trento in verschiedenen Biergärten und Restaurants der wunderschönen Innenstadt rund um den Domplatz fort.

Der Abflug am nächsten Tag war für 11 Uhr geplant. 12 Stunden vorher beschließt man den Tag im Hotel.

 

Das Erlebnis dieses Fluges ist auch unter Google Earth zu betrachten. Hat man diese Freeware installiert, genügt ein Click auf das erste Bild dieses Beitrages um diesen Flug "nachzufliegen".

 

(weiter mit Teil 2)

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