Wir begrüßen Harry als neues Mitglied im Verein! Herzlich Willkommen! +++ Ferdinand und Dennis haben die Theorieprüfung bestanden! Herzlichen Glückwunsch! +++ Neue Aquila 211 mit NVFR Zulassung und Glascockpit bestellt! ETA April 2017! +++ Herzlich Willkommen im Verein Mike! +++ Georg startet seine Ausbildung! Viel Erfolg und always happy landings! +++ Wir begrüßen Lasse als neues Mitglied im Verein und wünschen always happy landings! +++ Hallo und herzlichen Willkommen im Verein Thomas! +++ Die Termine für den nächsten BZF Kurs sind online! +++ Lukas hat das BZF bestanden! Herzlichen Glückwunsch! +++ Die Mitgliederversammlung am 20.12.2016 genehmigt den Antrag zur Flottenerneuerung +++ Alexander hat seine PPL(A)-Prüfung bestanden! Herzlichen Glückwunsch und Always Happy Landings! +++ Heinrich hat sich freigeflogen. Herzlichen Glückwunsch und always happy landings! +++ Wir wünschen Klaus viel Erfolg bei seiner Ausbildung! +++ Herzlichen Willkommen im Verein Uwe! Viel Spaß bei deiner Ausbildung! +++ Gunnar hat seine LAPL-Prüfung bestanden! Herzlichen Glückwunsch und always happy landings! +++ Christian hat die Theoretische Prüfung bestanden! Herzlichen Glückwunsch! +++ +++
Juni 2015 - Italien/Frankreich zählten schon immer zu unseren Lieblingsreiseländern.
So war die Idee der Kombination eines Urlaubes im warmen Süden (Interesse meiner Frau) mit der Fliegerei (mein Interesse) sehr naheliegend.
Zudem verfügt unser Verein für solche Zwecke über eine ausgezeichnete Reisemaschine: unsere D-ENYA. 
 
Nach der Lektüre diverser Reise- und Erfahrungsberichte hat sich unsere Route schnell selbst aufgestellt: eher bekannte Flughäfen mit guten Pisten, bewährter und bezahlbarer Infrastruktur anzufliegen. 
Die klassischen Großstädte (Rom, Venedig, Mailand) schieden wegen des geringen Erholungswertes aus.
Da keiner von uns beiden italienisch spricht muß Süd-Italien leider noch etwas warten.
Auch die Erkundung der sehr komplex wirkenden Luftraumstruktur, die Organisation des Kartenmaterials und des Radio-Verkehrs hat mich viel Vorbereitungszeit gekostet.
Besonders möchte ich hier die Seite www.fliegen-in-italien.de erwähnen. Ebenso die PIPREPS zu Flughäfen auf www.eddh.de.
Eine Aussage hieraus hat unser Fliegen in der Praxis in Italien sehr vereinfacht: ran an die Controller der sehr weiträumigen CTR's und Durchflug erbitten. Hat prima geklappt. Eine vorherige Flugplanaufgabe hat hierbei sicherlich geholfen.
 
Als Backup für die Flugzeug NAV-instrumente hatte ich auf dem IPAD das Jeppesen Mobile VFR Flight Deck installiert (30 Tage Free Trial) und die 2015 AVIOPORTOLANO Karten LI-1/-2/-3 und -7 mit dabei.
 
Vor dem warmen Süden lagen nun nur noch die für einen Niedersachsen respekteinflößenden Alpen mit ihrer besonderen fliegerischen Ansprüchen - dieser Respekt besteht auch nach dieser Reise fort.
So war ein eintägiger Intensiv-Alpeneinweisungskurs vor Ort im Jahr 2013 ein Muß. Von Kempten aus flogen wir seinerzeit mit einem erfahrenen Alpenfluglehrer mit einer C172 über verschiedene Pässe einmal nach Trento und zurück.
Wenn man es denn kann sind grandiose Flüge nah an den Gletschern und Felswänden möglich. Das überlasse ich dann aber lieber doch den Experten.
Für diese Art der Alpenfliegerei ist die ENYA aber auch das falsche Flugzeug. Die ENYA fliegt lieber hoch und schnell darüber hinweg.
 

Tag 1: Route: EDVE - EDMY (Mühldorf am Inn)

Die Tage nach Pfingsten meinen es wettertechnisch nicht gut: ein Tief nach dem anderen zieht über Europa hinweg. Die Alpenpässe sind zumeist nicht fliegbar. Selbst am Brenner gibt es Schneefall. Besonders die Alpen-Nordseite ist davon betroffen. Somit können wir am ersten Tag nur an die Alpen heranfliegen. Mit Mühldorf am Inn haben wir so einen schönen Platz kennengelernt. Die Wetteraussichten für den Folgetag sind aber besser.
 
Tag 2: Route EDMY - LIDT (Trient/Trento)
Für die Alpenüberquerung ist die sichere Klassiker-Route Inntal, Innsbruck, Brenner, Bozen, Trento geplant.
Der Blick ins morgendliche Wetter ist ernüchternd: das GAFOR Gebiet Östliche bayrische Alpen (84) hat ganztags X-RAY. Der GAFOR Bericht für Österreich zeigt jedoch im Lauf des Tages eine deutliche Wetterbesserung bis hin zu OSKAR.
Somit warten wir bis zum Mittag mit dem Start. Ein Blick in diverse Webcams zeigen entlang des Weges dann fliegbare Alpentäler. Je weiter südlich desto besser.
Die ersten Eindrücke aus der Luft bestätigen unsere Einschätzungen am Eingang zum Inntal: tief hängende Wolken mit durchwachsenen Sichten, teilweise Sprühregen, alle Gipfel in den Wolken. Aber Dank des breiten Tales und der sicheren Führung am Boden durch den gut gefüllten Inn machbar.
Innsbruck TWR schickt uns dann gleich von MIKE 1 bei 3500 ft auf SIERRA mit 7000 ft. Ab dem Brenner reißt dann der Himmel komplett auf. Nach Überfug über Bozen heißt es dann schnell Höhe abbauen, um in Trento zu landen. 
Dort erwarten uns Freunde, die uns für zwei Tage in deren Haus am Gardasee übernachten lassen.
Als Dank machen wir einen gemeinsamen Rundflug über dem Gardasee am Tag drei.
 
Tag 2 Eingang Inntal
 
Tag 2 Inntal
 
Tag 2 Alpensüdseite
 
Tag 3: Rundflug Gardasee LIDT - LIDT bei sehr typischem dunstigem Wetter in der Po-Ebene.
 
Tag 3 ENYA in Trento
 
Tag 3 Gardasee
 
Tag 4: Route LIDT - LIRJ (Elba)
Der Türmer in Trento hilft uns sehr gut bei der Erstellung des besten Routings im Flugplan. Route Flugplan: PXW1  PXS2  PEW1  LIDP  FRZ   MAREL  PIAMBINO.
Ein Mischung aus Orten, VOR’s und IFR bzw. VFR Reporting-Points. 
Mit dieser Route kontaktieren wir nach PADUA Info über dem Gardasee den APP Verona und werden über Bologna und Firenze bis nach Elba problemlos weitergereicht. Flughöhe zunächst 4000 ft, später 8000 ft über den Apennin.
Kommunikation in Englisch tadellos. Das Um- bzw. Unterfliegen der CTR in 1000 ft GND hätte uns deutlich mehr Stress verursacht.
Der Anflug von der Küste auf Elba ist grandios. Noch ein kleiner Südbogen um die Insel und der Platz taucht in einem Tal auf. Problemlose Landung auf der 34. 
Der Platz ist mit 93€ für Landung und drei Tage parken akzeptabel. Das AVGAS ist mit 3,40€ aber extrem teuer.
Am Flughafen steht schon unser am Vortag bestellter Mietwagen (ELBA-RENT) für die nächsten drei Tage bereit. Gewohnt haben wir in dem empfehlenswerten Küstenort Porto Azurro.
Bedingt durch bayrische Pfingstferien und einen italienischen Feiertag waren aber viele Hotels schon ausgebucht.
 
Tag 4 Anflug Elba
 
Tag 4 ENYA auf Elba
 
Tag 4 Landung Elba 34
 
Tag 5 und 6: Erholsame Urlaubstage auf ELBA ohne Fliegerei (Rundfahrt und Strand)
 
Tag 7: LIRJ (Elba) - LFKF (Figari, Corse du Sud)
Ein kurzer Trip über das Meer nach Korsika mit Flugplan. Geplante Gesamtflugzeit nur 50 min.
Nach einem Start auf der 34 (leichter Nordwind) steigt das Gelände schnell an. Zum Glück öffnet sich gleich rechts ein Tal für den weiteren Steigflug.
Mit halbvollen Tanks und zwei Personen an Bord ist das für die ENYA trotz warmer Temperaturen keine wirkliche Herausforderung.
Der Flug über das Meer bis nach BASTIA ist nur kurz. Da die Insel mit seinen wolkenverhangenen hohen Bergen (2500m) nicht überflogen werden kann werden wir von BASTIA gleich an SOLENZARA Radar weitergeleitet.
Sicher werden wir dann entlang der Küstenlinie über eine VFR Strecke in 3000 ft durch das militärische Sperrgebiet SOLENZARA geführt.
Danach umfliegen wir noch die Südspitze Korsika’s mit seinen eindrucksvollen Badebuchten und dem Ort Bonifacio um dann in Figari zu landen.
Die Ansichten und Farbspiele aus der Luft erinnern uns sehr an unseren letztjährigen Flugurlaub mit einer C172 auf den Bahamas.
Figaro ist ein ruhiger aber aufstrebender Regionalplatz, der auch von RYNAIR und Co angeflogen wird. Man hat sogar die Zeit unsern Flug auf der Anzeigetafel ARRIVEE erscheinen zu lassen.
Mit 62€ für Landung und 3 Tage Parken ist der Platz günstig. Ebenso das AVGAS mit 1,95€.
Problemlos können wir unseren Mietwagen übernehmen und machen uns dann auf den Weg ins Hotel nach Porto Vecchio.
 
Tag 7  Südspitze Korsika
 
Tag 7 Figari
 
Tag 7 Korsikas Berge in Wolken
 
Tag 7 Bonifacio
 
Tag 8 und 9: Erholsame Urlaubstage auf KORSIKA ohne Fliegerei (Ausflug in die Berge und Strandtag)
 
Tag 10: Rückflug LFKF - LIDT (Trento) - EDVE
Für den gesamten Rückflug sind die Wetteraussichten Dank Hoch WALBURGA prima. So planen wir den gesamten Rückflug an einem Tag mit einem Zwischenstop in Trento.
Hier wollen wir Auftanken (AVGAS und „Lebensgeister“).
Der Blick ins Wetter zeigt zwar zunehmende Gewitterneigung über dem Alpenhauptkamm, aber wir sind mit 14 Uhr noch früh genug dran. Somit können wir uns die sich bildenden mächtigen CB's über den Bergen aus sicherer Position bewundern.
Kurz nach Ausflug aus den Alpen, diesmal über den Fernpass, können wir schon Braunschweig am Horizont erkennen. Alles CAVOK. In angenehmen 9000 ft geht es dann mit 144 kt gen Heimat.
 
Tag 10 Alpen mit CB
 
Ein schöner Fliegerurlaub mit insgesamt 14 h Flugzeit und tollen Erlebnissen liegt nun hinter uns. Ideen für die nächsten Trips entwickeln sich schon langsam…...
 

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